Webentwicklung

Was kostet eine professionelle Website? Ehrliche Preise 2026

Was eine Website 2026 wirklich kostet – einmalige Preise, laufende Kosten und die Faktoren, die den Preis bestimmen. Transparent erklärt, ohne Lockangebote.

„Was kostet eine Website?“ ist die häufigste Frage – und die mit der unbeliebtesten Antwort: „Das kommt darauf an.“ Das stimmt zwar, hilft Ihnen aber nicht weiter. Deshalb hier die ehrliche Version: mit echten Preisspannen, den Faktoren dahinter und einer klaren Einordnung, wofür Sie eigentlich bezahlen.

Die ehrliche Kurzantwort

Als grobe Orientierung für den deutschen Markt 2026:

  • Landingpage / Onepager (eine Seite, Kontaktformular, mobiloptimiert): ca. 600–1.200 €
  • Starter-Website (wenige Unterseiten, Basis-SEO): ca. 1.200–2.000 €
  • Individuelle Unternehmensseite (eigenes Design, mehrere Seiten, technische Optimierung): häufig 3.000–8.000 €
  • Umfangreiche Projekte (Web-App, Shop, Schnittstellen, Sonderfunktionen): nach oben offen, je nach Umfang deutlich mehr

Der Marktdurchschnitt für KMU bei überschaubaren Projekten liegt bei etwa 1.200–2.500 €. Diese Zahlen sind Spannen aus dem Markt – kein Festpreis. Ihren konkreten Preis bestimmt Ihr Projekt.

Was den Preis wirklich bestimmt

Zwei Websites mit „fünf Seiten“ können sich im Preis um den Faktor zehn unterscheiden. Warum?

  • Umfang & Seitenzahl: Onepager oder 30-Seiten-Auftritt – das ist Aufwand.
  • Design: Vorlage anpassen oder individuelles Screendesign in Ihrer Bildsprache?
  • Funktionen: Reine Infoseite, oder mit Buchung, Shop, Login, Konfigurator, Schnittstellen?
  • Inhalte: Liefern Sie Texte und Bilder, oder werden sie erstellt? Texte sind oft der unterschätzte Posten.
  • Technik & SEO: Schnelle, sauber gebaute Seite mit technischem SEO-Fundament – oder „Hauptsache online“?
  • Strategie: Mit Workshop, Konzept und Zieldefinition – oder einfach „bauen“?

Genau deshalb ist eine pauschale Zahl unseriös. Ein faires Angebot entsteht erst, wenn klar ist, was die Seite leisten soll. Wie wir an ein Projekt herangehen, lesen Sie auf der Seite zur Webentwicklung und zum Webdesign.

Einmalige Kosten vs. laufende Kosten

Viele kalkulieren nur den Erstellungspreis – und vergessen den Betrieb. Eine Website ist kein Möbel, das man einmal kauft, sondern etwas, das läuft und gepflegt werden will.

Einmalig: Konzept, Design, Entwicklung, Inhalte, Launch.

Laufend (pro Jahr):

  • Domain: ca. 10–50 €
  • Hosting: ca. 5–50 € pro Monat, je nach Performance-Bedarf
  • Pflege/Wartung: von „selbst übernehmen“ bis Servicepaket

Realistisch liegen die jährlichen Fixkosten meist zwischen 150 und 600 €. Mit aktiver Agenturwartung (Updates, Sicherheit, kleine Änderungen) können es 600–3.000 €/Jahr sein. Wichtig: Diese Kosten sind kein Selbstzweck – Hosting bestimmt die Ladezeit, Wartung verhindert Sicherheitslücken.

Warum „billig“ am Ende oft teuer wird

Das günstigste Angebot ist selten das wirtschaftlichste. Typische versteckte Kosten:

  • Baukasten-Abo: 10–40 € im Monat klingt harmlos. Über drei bis vier Jahre haben Sie damit oft mehr bezahlt als eine individuelle Website gekostet hätte – und besitzen trotzdem keinen eigenen Code (mehr dazu im Artikel Baukasten oder individuell?).
  • Nachbesserungen: Eine schlecht gebaute Seite, die nicht lädt oder nicht rankt, kostet Sie Anfragen – und am Ende einen Relaunch.
  • Lock-in: Wenn Inhalte und Daten im System eines Anbieters liegen, wird der Umzug teuer.

Eine solide gebaute Website ist eine Investition, die über Jahre arbeitet: schnelle Ladezeit, gute Sichtbarkeit, Anfragen. Der Preis relativiert sich, sobald die Seite Umsatz bringt.

Festpreis oder Stundensatz?

Beide Modelle haben ihre Berechtigung:

  • Festpreis: Bei klar umrissenen Projekten transparent und planbar – Sie wissen vorher, woran Sie sind.
  • Aufwandsbasiert: Bei offenen, sich entwickelnden Vorhaben oft fairer, weil sich der Bedarf erst zeigt.

Wir sagen vorab ehrlich, welches Modell zu Ihrem Projekt passt – und legen offen, woraus sich der Preis zusammensetzt. Keine Überraschungen auf der Rechnung.

Was bei webdelin im Preis steckt

Damit „eine Website“ vergleichbar wird, hier, was bei einer individuellen Lösung von uns dazugehört:

  • Ehrliche Beratung vorab – auch die Aussage, wenn ein kleineres Paket reicht.
  • Individuelles Design, kein Vorlagen-Einerlei.
  • Saubere, schnelle Technik mit sehr guten Core Web Vitals und technischem SEO-Fundament.
  • Volle Kontrolle – der Code und Ihre Inhalte gehören Ihnen, kein Anbieter-Lock-in.
  • Ein Ansprechpartner von der Skizze bis zum laufenden Betrieb.

Diese Punkte sind der Unterschied zwischen „eine Website haben“ und „eine Website, die arbeitet“.

Drei typische Projekte und ihr Budgetrahmen

Damit die Spannen greifbarer werden, drei Beispiele aus der Praxis:

  • Der lokale Handwerksbetrieb braucht einen seriösen, schnellen Auftritt: Startseite, Leistungen, Referenzen, Kontakt, Local-SEO-Basis, damit er regional gefunden wird. Hier reicht oft eine kompakte individuelle Seite im unteren bis mittleren vierstelligen Bereich.
  • Der Dienstleister mit Anspruch will sich klar vom Wettbewerb abheben: individuelles Design, mehrere Leistungsseiten, Blog für Content-SEO, durchdachte Nutzerführung, Conversion-Fokus. Das liegt typischerweise im mittleren vierstelligen Bereich – die Seite soll schließlich aktiv Anfragen bringen.
  • Der Shop oder die Web-App mit Warenkorb, Login, Zahlungsanbindung oder Schnittstellen ist ein Entwicklungsprojekt – hier bestimmt der Funktionsumfang den Preis, und er kann deutlich höher liegen.

Diese Beispiele sind keine Preisliste, sondern eine Orientierung, wie stark das Ziel den Rahmen bestimmt.

Woran Sie ein faires Angebot erkennen

Nicht jedes Angebot ist vergleichbar – und der niedrigste Preis sagt wenig. Achten Sie auf:

  • Transparente Aufschlüsselung: Was genau ist enthalten (Seiten, Design, Texte, SEO, Betreuung)?
  • Klarheit über laufende Kosten: Werden Hosting, Pflege und Domain offen benannt?
  • Eigentum & Kontrolle: Gehört Ihnen am Ende der Code und die Domain – oder mieten Sie nur?
  • Realistische Versprechen: Seriöse Anbieter garantieren keine „Platz 1 bei Google in vier Wochen“.
  • Ein echter Ansprechpartner, der zuhört, statt ein Standardpaket durchzudrücken.

Ein gutes Angebot erklärt, warum es kostet, was es kostet. Genau diese Transparenz ist Teil unserer Arbeitsweise.

So sparen Sie sinnvoll – ohne an der Substanz zu sparen

Budget ist real. Wo man vernünftig sparen kann, ohne sich zu schaden:

  • Klein starten, modular wachsen: erst das Wesentliche live, dann ausbauen.
  • Inhalte selbst liefern: Wenn Sie Texte und Bilder beistellen, sinkt der Aufwand.
  • Funktionen priorisieren: Was bringt jetzt Anfragen, was kann warten?
  • Nicht am Fundament sparen: Technik, Ladezeit und SEO-Basis sind das Letzte, woran man kürzen sollte – sie entscheiden über den Erfolg.

Ab wann sich die Investition rechnet

Der Preis einer Website wirkt erst dann fair, wenn man ihn gegen den Nutzen hält. Eine Seite, die arbeitet, bringt Anfragen, Verkäufe und Sichtbarkeit – Monat für Monat, über Jahre. Schon wenige zusätzliche Aufträge im Jahr können die Erstinvestition decken. Rechnen Sie deshalb nicht in „Kosten“, sondern in „Was bringt mir die Seite zurück?“. Eine günstige Seite, die niemand findet und die niemanden zum Handeln bewegt, ist die teuerste Variante – weil sie nichts einbringt. Eine solide gebaute Seite mit guter Ladezeit, sauberem SEO-Fundament und klarer Nutzerführung dagegen ist ein Vertriebskanal, der für Sie arbeitet, während Sie schlafen.

Fazit

Eine professionelle Website kostet 2026, was sie leisten soll – von wenigen Hundert Euro für einen fokussierten Onepager bis in den oberen vierstelligen Bereich und darüber für individuelle Unternehmensseiten. Seriös wird ein Preis erst, wenn klar ist, was die Seite können muss. Genau das klären wir im kostenlosen Erstgespräch – transparent, ohne Lockangebot und ohne versteckte Posten. Lassen Sie uns über Ihr Budget und Ihr Ziel sprechen. Beispiele unserer Arbeit finden Sie in den Referenzen.

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FAQ

Häufige Fragen zum Thema

Was kostet eine Website 2026 im Durchschnitt?

Für kleine und mittlere Unternehmen liegt der Marktdurchschnitt bei etwa 1.200–2.500 € für überschaubare Projekte. Eine individuelle Standard-Unternehmensseite mit eigenem Design und mehreren Seiten liegt häufig im Bereich 3.000–8.000 €. Nach oben ist je nach Funktionsumfang viel Luft. Entscheidend ist nicht der Preis allein, sondern was enthalten ist.

Was kostet eine einfache Landingpage oder ein Onepager?

Eine fokussierte Landingpage bzw. ein Onepager (eine Seite, Kontaktformular, mobiloptimiert) liegt typischerweise bei rund 600–1.200 €, ein etwas größerer Starter mit wenigen Unterseiten und Basis-SEO bei etwa 1.200–2.000 €.

Welche laufenden Kosten hat eine Website pro Jahr?

Domain (ca. 10–50 €/Jahr) und Hosting (ca. 5–50 €/Monat) sind die Basis. Rechnet man Pflege dazu, liegen die jährlichen Fixkosten meist zwischen 150 und 600 €. Mit aktiver Agenturwartung und Servicepaketen können es 600–3.000 €/Jahr werden.

Warum ist ein Website-Baukasten am Ende oft teurer?

Baukästen kosten monatlich 10–40 €. Über drei bis vier Jahre summiert sich das schnell auf mehr als eine individuelle Website gekostet hätte – und Ihnen gehört am Ende kein eigener Code. Eine individuelle Lösung ist eine einmalige Investition mit Substanz statt dauerhafter Miete.

Festpreis oder Stundensatz – was ist besser?

Für klar umrissene Projekte ist ein schriftlicher Festpreis transparenter und planbarer. Für offene, sich entwickelnde Vorhaben kann ein Aufwandsmodell fairer sein. Wir sagen vorab ehrlich, welches Modell zu Ihrem Projekt passt – und woraus sich der Preis zusammensetzt.